Hier liegt Ostheim vor der Rhön

Ostheim Wappen


"Herzlich Willkommen in Ostheim!" lautet die Botschaft des Ostheimer Stadtwappens, veranschaulicht durch das offene Tor zwischen zwei Zinnentürmen.

Der Staatlich anerkannte Luftkurort zählt mit seinem historischen Stadtkern und der reizvollen Umgebung zu den schönsten Urlaubsregionen der Rhön. Geschichte und zahlreiche Geschäfte und Gaststätten prägen das Bild der regen Kleinstadt, deren Lebensader die Marktstraße ist.

Mit den Stadtteilen Oberwaldbehrungen und Urspringen hat Ostheim etwa 3.800 Einwohner. Die ehemalige thüringische Exklave gehört seit Ende des 2. Weltkrieges zum Freistaat Bayern.

Wie archäologische Funde belegen, war der Ostheimer Raum bereits vor etwa 4.000 Jahren besiedelt. Am Kleinen Lindenberg ist ein rekonstruiertes Hügelgräberfeld aus der Hallstattzeit öffentlich zugänglich. Eine Fuldaer Urkunde erwähnt im Jahre 804 die Siedlung Ostheim.


Ostheim Lichtenburg


Weit über das Streutal ragt die im 12. Jahrhundert vom Geschlecht der Henneberger erbaute Lichtenburg. Ihr Bergfried und die Gaststätte in der ehemaligen Kemenate sind ein lohnenswertes Ausflugsziel.


Kirchenburg Gesamtansicht


Die Kirchenburg aus dem 15. Jahrhundert galt wegen ihrer doppelten Ringmauer als uneinnehmbar. Sie ist heute eine der am besten erhaltenen Anlagen ihrer Art in Deutschland. Mitten in der Festungsanlage liegt die evangelische Stadtkirche Sankt Michael. Nicht nur die bemalte Tonnendecke, die Kanzel, der Taufstein, sowie die in die Wände eingelassenen Grabsteine der Adeligen sind sehenswert. In der Kirchenburg befindet sich auch das lehrreiche Naturkundemuseum.

Ostheim besitzt seit 1586 das Markt- und seit 1596 das Stadtrecht. Aus der gleichen Zeit stammt das Rathaus, der prächtigste Fachwerkbau im historischen Zentrum der Stadt. Mehrmals am Tag ist vom Rathausturm das Glockenspiel zu hören.

Stadtadelige bescherten ihrer Heimatstadt eine ebenso reiche wirtschaftliche, wie kulturelle Blüte. Mit dem Altensteinschen Schloss, dem Rosenauischen Hof, dem Hessbergischem Schloss, dem Oeptischen Hof sowie dem Hansteinschen Schloss hinterließen die Ganerben (Adlige, die nur dem Kaiser verpflichtet waren) eindrucksvolle Gebäude, die dem heutigen Stadtbild einzigartige Akzente geben. Im Hansteinschen Schloss, einem repräsentativen Renaissancegebäude, fand das renommierte Orgelbaumuseum eine würdige Umgebung.